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CREATIVE COMPANY
Wie künstlerisch zu arbeiten Organisationen dabei hilft, über sich hinaus zu wachsen

Unternehmen als Möglichkeitsraum für Kreativität und Innovation

Organisationen müssen heute zahlreiche und oft auch widersprüchliche Anforderungen miteinander vereinbaren, weil ohne deren Beachtung Profitabilität und Langlebigkeit immer schwerer möglich sein werden. Dafür müssen Fähigkeiten ausgebildet werden, die bislang nur eine geringe Rolle spielten. Zu ihnen gehören Wahrnehmungsvermögen, Reflexionsfähigkeit, Gestaltungskompetenz, Umgang mit Unplanbarkeit und Ambiguität – alles Fähigkeiten, die im Künstlerischen zu Hause sind.

Künstlerisch handelnde Menschen – und das schließt ausdrücklich alle Menschen ein, deren Haltung sich in ihrer Neugier, Leidenschaft, Zuversicht und Widerstandsfähigkeit zeigt – leiten aus Herausforderungen der Gemeinschaft individuelle Arbeitsaufträge an sich selbst ab. Organisationen, die in Zukunft erfolgreich sein wollen, sind auf künstlerisch handelnde Menschen angewiesen. Wie aber muss das Umfeld beschaffen sein, in dem sich die Gestaltungskraft des Einzelnen entfalten kann? Es muss jede Art von Einseitigkeit überwinden und zugleich Vielfalt, Sinnhaftigkeit, Freiraum und Beweglichkeit in allen Bereichen und letztendlich auch die Gleichzeitigkeit von Gegensätzen ermöglichen.

Dirk Dobiéy und Thomas Köplin bewegen Gedanken, die in jeder Organisation, ob nonprofit oder gewinnorientiert, in Zeiten ständigen Wandels gedacht werden müssen:

  • Der künstlerische Mensch: Künstlerische Intelligenz, Erfahrungen gestalten, Kunst ohne Talent, künstlerische Fitness, Impuls und Ergebnis
  • Auf der Suche nach dem heiligen Gral: Business Symphony, Kreativitätsantrieb, Meisterwerk Organisation, Material und Widerstand
  • Wahrnehmung, Neugier und Vielfalt: Geliebte Komplexität, Innovation entsteht im Dialog, das versteckte Offensichtliche, Architektur des Zuhörens, das Glück der Entdecker
  • Reflexion, Leidenschaft und Sinnhaftigkeit: Leben vom Einfall, effiziente Erleuchtung, besser entscheiden, wertebasierte Organisation
  • Spiel, Zuversicht und Freiraum: Die weiße Leinwand, spielend gestalten, organische Organisation, Effizienz und Verschwendung, niemand ist eine Insel
  • Aufführung, Resilienz und Beweglichkeit: Von Kunst- und Netzwerken, Kritik und Dissens, Fehler und Scheitern, das Geheimnis der Langlebigkeit

Es entsteht eine Vorstellung davon, um wie viel effektiver Organisationen und um wie viel glücklicher Menschen sein könnten, wenn wir dem Künstler in uns erlauben würden, sich klarer und bewusster zu entwickeln.

Blick ins Buch

Inhaltsverzeichnis
Das Zeitalter der Künstler1
Aufbruch ins Unbekannte2
Blüte der Praxis5
Aus Verbundenheit7
Vorhang auf!8
Teil I: Mit unbekanntem Ziel11
Kapitel 1: Die Kunst über die Kunst hinaus13
Künstlerische Intelligenz17
Kapitel 2: Der künstlerische Mensch25
Generation A26
Erfahrungen gestalten27
Künstlerische Fitness31
Lieber ohne Kunst34
Slash People: Vielseitig begabt34
Jeder Mensch ein Künstler37
Die künstlerische Haltung39
Abgeschnittene Ohren, zerstörte Hotelzimmer42
Kunst ohne Talent46
Die künstlerische Praxis50
Impuls und Ergebnis53
Man muss nicht kreativ sein, um kreativ zu sein54
Kapitel 3: Auf der Suche nach dem heiligen Gral59
Eine Kultur60
Nice to Have63
Material und Widerstand66
Arbeiten auf Augenhöhe68
Auf dem Weg zur Creative Company70
Isolierte Innovation71
Sichtbare Kreativität72
Kreativitätsantrieb74
Meisterwerk Organisation75
Teil II: Wert und Schöpfung79
Kapitel 4: Wahrnehmung, Neugier und Vielfalt81
Lust auf Vielfalt82
Geliebte Komplexität87
Die zweite Einfachheit91
Immer auf der Suche94
Die Entschlüsselung der Wirklichkeit94
Das versteckte Offensichtliche96
Die Architektur des Zuhörens100
Fremdbestäubung103
Innovation entsteht im Dialog107
Kinder alter Gedanken112
Sammeln und Finden116
Unbewusst wissen118
Das Glück der Entdecker124
Kapitel 5: Reflexion, Leidenschaft und Sinnhaftigkeit129
Nur ein Leben130
Effiziente Erleuchtung133
Intelligente Leidenschaft136
Eine eigene Position137
Über sich selbst hinaus140
Selbsterkenntnis und Sinnhaftigkeit143
Einblick und Überblick145
Bilderstürmer148
Leere und Fokus149
Eine Frage des Blickwinkels150
Leben vom Einfall151
Besser Entscheiden157
Mit einem höheren Ziel verbunden160
Die wertebasierte Organisation164
Kapitel 6: Spiel, Zuversicht und Freiraum179
Die Zukunft ist ungewiss180
Die Zuversicht des Künstlers183
Erlaubnis erteilt185
Es ist voller Möglichkeiten186
Die weiße Leinwand190
Effizienz und Verschwendung198
Spielend gestalten200
Lernen mittels Versuch203
Gestalten im Augenblick207
Abhängige Freiheit212
Organische Organisation214
Niemand ist eine Insel221
Kapitel 7: Aufführung, Resilienz und Beweglichkeit227
Unsichere Zeiten229
Die bewegliche Organisation230
Das Geheimnis der Langlebigkeit233
Mit dem Willen des Teufels235
Routine und Beharrlichkeit238
Kritik und Dissens244
Fehler und Scheitern251
Zweifel und Krise258
Lampenfieber262
Das fortwährende Beinahe266
Das Gefühl loszulassen268
Die Aufführung als Frage270
Von Kunst- und Netzwerken272
Teil III: Herstellung von Zukunft277
Kapitel 8: Zeitlose Schönheit279
Wirklichkeit gestalten280
Die Kugelgestalt der Zeit283
Lebenswerk285
Gesamtkunstwerk286
Einheit der Gegensätze290
Anmerkungen291

Über die Autoren

Dirk Dobiéy und Thomas Köplin sind Mitgründer des gemeinnützigen Beratungs-, Ausbildungs- und Forschungsnetzwerks Age of Artists.

Von einem Zeitalter der Künstler zu sprechen mag zunächst überzogen klingen, seine Notwendigkeit aber wird umso deutlicher, wenn die Autoren sagen: „Wir müssen Fähigkeiten stärker ausbilden, die bislang eine weniger große Rolle spielten. Zu ihnen gehören Wahrnehmungsvermögen, Reflexionsfähigkeit, Gestaltungskompetenz, Umgang mit Unplanbarkeit und Ambiguität – alles Fähigkeiten, die im Künstlerischen zu Hause sind.“

Für Dobiéy und Köplin wird der künstlerisch handelnde Mensch zu einem Leitbild unseres künftigen Daseins. Nicht zuletzt auch deswegen, weil künstlerisches Handeln die Chance in sich trägt, zumindest Augenhöhe im Umgang mit Automatisierung und künstlicher Intelligenz behaupten zu können – künstlerische Intelligenz also gewissermaßen zum Counterpart künstlicher Intelligenz wird.

Dirk Dobiéy und Thomas Köplin: Mitbegründer von Age of Artists, Autoren und Grenzgänger an der Schnittstelle von Wirtschaft, Kunst und Forschung

Technologischer Fortschritt, wirtschaftliche Überlegungen und künstlerische Herangehensweisen sind für die Autoren nicht voneinander trennbar. Sie miteinander zu verbinden, bildet die Grundlage dafür, unsere Einzigartigkeit und Unentbehrlichkeit zu wahren, Organisationen langlebig zu machen und dringende gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Das Magazin Der Spiegel schreibt über ihre Arbeit: „Für Ohren, die nüchternes Management-Sprech gewohnt sind, klingt (die) Idee erst einmal pathetisch, überzogen geradezu romantisch. Doch (sie liegen) damit im Trend: Kunst ist eine gefragte Inspirationsquelle für Innovation und Perspektivwechsel in der Wirtschaft – gerade weil dort vollkommen andere Prinzipien und Werte gelten.“

Dirk Dobiéy war bis 2014 in unterschiedlichen Führungsfunktionen in der mittleren Leitungsebene bei SAP tätig, zuletzt als Global Vice President Knowledge and Enablement Solutions. Davor arbeitete der Betriebswirt und ehemalige IT-Manager viele Jahre als Berater für Strategieentwicklung und Veränderungsmanagement bei Hewlett-Packard sowie als Leiter einer Beratungseinheit im Bereich Digitalisierung bei T-Systems.

Thomas Köplin ist seit 2002 in der Digitaleinheit der Deutschen Telekom für Organisations- und Strategieentwicklung sowie interne Kommunikation zuständig.

Beide sind außerdem als Autoren, Lehrbeauftragte und Vortragsredner tätig.

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